afgis newsletter, ausgabe Oktober 2005
Liebe afgis-Mitglieder, der bei der Mitgliederversammlung am 22. Juni 2005 gewählte Vorstand ist gut drei Monate im Amt und bemüht, die gestellten Kernaufgaben (zum Thema Verschlankung und Satzungsänderung s. Beitrag auf Seite 2) anzupacken: Anfang August wurde mit einer Pressemitteilung noch einmal für das afgis05-Qualitätslogo geworben, die Zahl der geprüften und für 2005 positiv beurteilten Websites wächst. Der aktuelle Stand kann nunmehr einheitlich unter www.afgis.de unter dem Menüpunkt Logo-Datenbank aufgerufen werden. Aufgrund der nur noch schwer vermittelbaren Zweigleisigkeit wurden alle relevanten Inhalte in das neue System aufgenommen und das alte System weitgehend stillgelegt. Von der Stilllegung betroffen sind frühere Kooperationspartner und einige Mitglieder, die noch das Logo Partner im afgis-Modell Transparenz für Gesundheitsinformationen" verwenden. Die nur noch von den alten Logos aus erreichbaren Datenbankeinträge tragen folgenden Hinweis: Seit Anfang 2005 sind geprüfte Angebote am Logo afgis'05 zu erkennen. Entsprechend bitten wir nochmals dringend darum, sich am afgis-Qualitätslogoverfahren (derzeit afgis05) zu beteiligen. Alle notwendigen Informationen einschließlich einer bebilderten Anleitung zum Ablauf des Verfahrens finden sich zentral unter www.afgis.de. Wie wichtig die Qualitätssicherung medizinischer Internetangebote ist, stellte am 14. Juni 2005 auch Hans Schürmann in einem Beitrag im Handelsblatt (Nr. 112, S. 17) heraus. Kronzeugen für die Behauptung Medizin im Netz ist nicht immer seriös: Sebastian Schmidt-Kähler, Gesundheitswissenschaftler an der Universität Bielefeld und Philipp Wachter von der Onvista Group. Was beide bestätigten, ist afgis-Kennern wohlbekannt: ... für Internet-Surfer ist es auf den ersten Blick schwer, zu beurteilen, ob ein Artikel verlässlich und seriös ist? (Schmidt-Kähler). Und trotzdem muss sich der Nutzer immer noch selbst ein Bild machen, ob er dem Angebot vertraue (Wachter). Eine Qualitätssicherung bundesdeutscher medizinischer Internetangebote an die Existenz eines nationalen Gesundheitsportals zu delegieren, dass nur solche Seiten listet, die Mindeststandards bei der Qualität der Infos einhalten, wie der Artikel weiter nahe legt, hieße allerdings, sich in Abhängigkeit schwer kalkulierbarer gesundheitspolitischer Entwicklungen zu begeben und hier auf einen großen Wurf zu hoffen. Realistischer scheint uns, hier und heute für die Transparenz medizinischer Internetangebote sichtbar am afgis-Logo zu werben. Diese sind ein zentrales Element der ständig weiterentwickelten Informationen für Patienten und Verbraucher im Internet. Übrigens ist auch die Onvista Group, im o.g. Handelsblatt-Artikel als afgis-Kritiker eingestuft, inzwischen afgis-Mitglied geworden und erhält in Kürze das Logo afgis05. Für den afgis-Vorstand Stephan H. Schug, Raimund Dehmlow und Hans Derichs
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